Rückblick: Zelluläre Automaten
Mittwoch, den 27. Juni 2007 - 19:00 (Uni Duisburg)
Beim letzten HIT-Termin vor der Sommerpause beschäftigten wir uns im Juni mit dem Thema "Zelluläre Automaten".
Zelluläre Automatenmodelle sind aus einfachen Komponenten zusammengesetzt. Sie umfassen einen Raum in beliebiger Dimensionierung, eine Zustandsmenge und eine Überführungsfunktion, die bestimmt, wie sich die einzelnen Zellen im Zusammenhang mit ihrer Nachbarschaft verhalten.
Schon mit kleinen Zustandsmengen und wenigen Regeln lassen sich Modelle wie das bekannte "Game of Life" bestimmen, die eine unerwartete Eigendynamik entwickeln. Gilt Game of Life noch als akademische Spielerei, lassen sich mit anderen zellulären Automaten Staus, Evakuierungen von Großveranstaltungen und einige andere
Dinge simulieren.
Der Vortrag erläuterte die Grundlagen, präsentierte eine Auswahl von Automatenmodellen und zeigte Anwendungsgebiete auf, wie z.B. den Einsatz für Simulationen Wie immer war der Vortrag sehr interessant und die Diskussion
angeregt.
Das "Highlight" der gelungenen Beispielsammlung war aber sicher ein vollständiger von Neumann Rechner als zellulärer Automat, einschließlich Register, ROM, BCD-Dekodierer und Siebensegmentanzeige!
Folien und Linksammlung sind in Vorbereitung, demnächst hier!
Zelluläre Automaten bei Wikipedia
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