Komplexitäts-Management
Am Dienstag, den 27. September 2005 (erstmals an der Uni Duisburg) war unser Thema "Komplexität", natürlich unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen in modernen IT-Strukturen.
IT-Anwendungen, -Systeme, und -Infrastrukturen werden immer leistungsfähiger, dafür aber auch komplexer.
Durch die zunehmende Komplexität entstehen immer mehr Problemfälle, weil
die im Echteinsatz autretenden Kombinationen von Produkten, Versionen,
Patchleveln unüberschaubar werden, was in Einzelfällen zu Ausfällen von
Komponenten oder ganzen Infrastrukturen führen kann.
Hier stellt sich die Frage, ob die zunehmende Komplexität, die mit der
Steigerung der Leistungsfähigkeit und des Leistungsumfangs von Produkten
verbunden ist, sich nicht in Summe eher negativ auswirkt. Mit anderen
Worten, ob nicht auf einem niedrigeren Komplexitätsniveau eine höhere
Zuverlässigkeit erreicht werden kann.
Unser Referent Markus Leist führte mit seinem Vortrag in das Thema ein und stellt Beispiele vor. Aber es war kein "klassischer" Vortrag. Die anwesenden Teilnehmer beteiligten sich lebhaft an einer interessanten Diskussion, die gerne hier im Webforum fortgesetzt werden darf!
Das Thema hatten wir schalkhaft als "[K]omplexitäts-[I]nduzierte-[S]kalierungs-[S]trategie" (KISS) angekündigt, was man landläufig auch einfach als "[K]eep [I]t [S]imple, [S]tupid" kennt! Q.e.d. :-)
Das Thema auf der Website von Markus Leist:
http://www.ikom-online.de/Wissen/KISS/
Weitere Links zum Thema, der Hinweis auf das dauernd zitierte Buch von Dietrich Dörner "Die Logik des Mißlingens" und eine (subjektive) Zusammenfassung des Abends und vielleicht auch irgendwann eine Diskussion zum Thema gibt es in unserem WEBFORUM.
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